Die Idee

Ab nach draußen!

Der berufsbedingte Bedarf an Ganztagsbetreuung verändert die Lebenswelt der Kinder. „Früher waren wir immer draußen“, hört man nicht nur die Alten sagen. Innerhalb weniger Generationen hat sich die Betreuung zunehmend in den außerfamiliären Raum verlagert. Die Betreuung von Kindern findet in Regel in Räumen statt – und das nicht nur im städtischen  Raum. Rausgehen ist oft wetterabhängig und auf Spielplätze beschränkt.

Im Waldhort sind die Kinder jeden Tag draußen, bei jedem Wetter, zu jeder Jahreszeit – eine logische Weiterführung des „Draußenschule-Konzepts“, das sich in der Grundschule etabliert hat. Die positive Wirkung der Natur und des Waldes auf die physische und psychische Entwicklung von Kindern ist unumstritten. Darüber hinaus ist auch die Ausbildung eines gesunden Umweltbewusstseins von großer Bedeutung für die Zukunft unserer Kinder.

In der Schule werden die Kinder stark gefordert. Gerade in den ersten Klassen ist es eine große Umstellung für Kinder, ruhig zu sitzen und nach einem Lehrplan zu arbeiten, der den Kindern stets vorgibt, womit sie sich gerade beschäftigen sollen. Der Waldhort bietet mit unverplanter Zeit in der Natur einen notwendigen Ausgleich.

Die Eltern erwarten, dass die Hausaufgaben im Hort erledigt werden, damit am Abend die Eltern-Kind-Beziehung damit nicht mehr belastet wird. Dies ist grundsätzlich nachvollziehbar und auch richtig. Umso wichtiger ist es, dass nach Mittagessen und Hausaufgaben die wenige verbleibende freie Zeit im Hort zum selbstbestimmten, kreativen Spiel in der Natur verbleibt.

Und dann heißt es im Waldhort: Ab nach draußen!